„21st Century Breakdown“ und „Awesome as fuck“

Im Sommer 2010 verlängerten Green Day ihre „21st Century Breakdown“ Tour, zusätzlich erschien am 8. Juni 2010 eine Green Day-Version der beliebten Videospiel-Serie „Rock Band“. Im März 2011 kam ihr zweites Live-Album samt DVD namens „Awesome as Fuck“ auf den Markt.

Die Alben-Trilogie ¡Uno! ¡Dos! ¡Tré!

Nachdem Green Day mit ihrem Seitenprojekt „Foxboro Hot Tubs“ (zunächst unerkannt) einige Konzerte spielten und sogar eine LP veröffentlichten, begannen die Arbeiten an der Album-Trilogie „¡Uno!“, „¡Dos!“ und „¡Tré!“. Kurz nach der Veröffentlichung von „¡Uno!“ im September 2012, begab sich Frontmann Billie Joe Armstrong nach einem Ausraster bei einem Konzert im Rahmen des iHeartRadio Festivals in Las Vegas in eine Entzugsklinik, um seinen Drogenmissbrauch behandeln zu lassen. Daraufhin wurden viele Termine, die in Zusammenhang mit der ersten Album-Veröffentlichung standen, verschoben. „¡Dos!“ und „¡Tré!“ kamen im November und im Dezember 2012 auf den Markt, die Dokumentation „¡Cuatro!“ über die Entstehungsgeschichte der Album-Trilogie folgte kurz darauf. Im Rahmen der „99 Revolutions“-Tour, die im März 2013 startete, spielten Green Day zahlreiche Konzerte in den USA, Asien und Europa.

 Revolution Radio und Donald Trump

Im April 2015 wurden Green Day in die Rock and Roll Hall of Fame in Cleveland aufgenommen. Nur wenige Tage später wurde verkündet, dass die Band an einem zwölften Album arbeite. Nach Veröffentlichung der ersten Single „Bang Bang“ am 11. August 2016 erschien dann am 7. Oktober 2016 das langersehnte neue Album „Revolution Radio“. Am 20. November 2016 spielten Green Day die Single „Bang Bang“ bei den American Music Awards. Während des Auftrittes gaben sie ein Statement zum Ausgang der US-Wahl mit den Ausrufen „No Trump, No KKK, No Fascist USA“.

Außerdem dichteten sie auch eine Textstelle aus „American Idiot“ um:
Aus „Can you hear the sound of hysteria? The subliminal mind fuck America” wurde „Can you hear the sound of hysteria? The subliminal mind Trump America.“

Schon auf dem Album „American Idiot“ ließen Green Day politische Statements in ihre Texte einfließen. Bis heute äußern sie sich in der Öffentlichkeit häufig zu ihrer politischen Meinung und hinterfragen die aktuelle Situation in der amerikanischen Gesellschaft. Darum geht es auch in ihrem Musical „American Idiot“: Die Suche nach dem Sinn des Lebens in einer G.W. Bush-Welt nach dem 11. September.

Ab dem 17.01.2018 ist „American Idiot“ erstmals in Deutschland zu sehen – parallel zu der „Revolution Radio Tour“, welche die Band derzeit um die ganze Welt führt.